Casino und Roulette Lexikon
Das Casino ABC – ein kleines Nachschlagewerk mit den wichtigsten Fachausdrücken und Begriffen, aus der Casino und Roulette Szene, ist oft hilfreich. Falls Dir noch wichtige Begriffe oder Fachausdrücke einfallen. die in einem Onlinecasino, einer Spielbank oder einem online Casinospiel vorkommen und diese hier nicht zu finden sind, schick bitte eine kurze eMail an die Kontaktadresse mit dem gewünschten Begriff. Jetzt folgt das Casino-Lexikon.
Ausgleich
Nach einem fundamentalen Roulettegesetz, dem Gesetz des Ausgleichs, gleichen sich alle äquivalenten Chancen und Figuren beim Roulette mit der Zeit aus. Während bei den Einfachen Chancen häufig schon am Ende eines Tages der Ausgleich eintreten kann, bilden sich bei den Höheren Chancen (Mehrfachchancen) Abweichungen (Ecarts), die erst nach Wochen oder Monaten kompensiert werden.
Avant-Dernier
Dieser französische Ausdruck bedeutet „der vorletzte Coup“. Es gibt eine Reihe von Systemen, deren Basis das Nachspielen des vorletzten Coups ist. Mit dieser Satzweise erfasst man alle Serien ab der Dreierserie und alle Intermittenzen. Die feindliche Figur ist die Zweierserie.
Baccarat
Baccarat ist schon seit jeher eines der beliebtesten Kartenspiele. Die Spielregeln des im CASINO-CLUB angebotenen „Mini-Baccarat“ sind sehr einfach und können in wenigen Minuten erlernt werden. Das Ziel des Spiels besteht darin zu erraten, ob der Kartenwert von Banco (Bank) oder Punto (Spieler) gewinnt, oder ob das Spiel mit einem „Tie“ (Unentschieden zwischen Bank und Spieler) endet. Wegen der großen Gewinnchancen spielen auch viele passionierte Roulette-Systemspieler ihre Spielmethoden für die Einfachen Chancen an den Mini-Baccarat-Spieltischen, weil der Bankvorteil beim Mini-Baccarat mit 1,21 % noch etwas geringer als bei den Einfachen Chancen des Roulette (1,35 %) ist.
Basisstrategie
Die Basis-Strategie ist ein Kärtchen im Spielkartenformat, die dem Black Jack-Spieler klare Anweisungen gibt, wann er am besten ziehen, stehen, teilen oder verdoppeln sollte. Entwickelt wurde die Basisstrategie von amerikanischen Mathematikern, die mit einer Großcomputeranlage ermittelt haben, bei welcher Kartenkonstellation der Black Jack-Spieler die besten Gewinnchancen gegenüber der Bank hat.
Bechmann, Rudolf
Rouletteforscher, bekannt durch ein Spielsystem auf Pleinzahlen. Bei seiner Methode gelten die vier Zahlen, die dreimal oder häufiger erschienen sind, als Favoriten, wobei die zuletzt erschienenen Favoriten immer gegen die älteren ausgetauscht werden. Bechmann fasst immer vier Zahlen zusammen und progressiert diese maximal 20 Mal. Ein Platzer kostet ihn 192 Stücke.
Bernoulli
Bekannte schweizer Mathematikerfamilie (17./18. Jahrhundert). Jakob Bernoulli (1654–1705) befasste sich mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung, während sich Johann Bernoulli (1667–1748) mit der Variationsrechnung auseinandersetzte. Nikolaus Bernoulli (1687–1759) ist durch eine Aufgabe bekannt geworden, die unter der ezeichnung „Petersburger Spiel“ in die Geschichte der Wissenschaft eingegangen ist. Für das Roulettespiel sind die so genannten Bernoulli-Ketten und die Binominalverteilung wichtig, mit denen sich die Brüder Bernoulli beschäftigt haben.
Billedivoire
Neben Marigny de Grilleau und Henri Chateau der wichtigste französische Rouletteforscher, bekannt vor allem durch sein Grundlagenwerk „Spielen und Gewinnen“.
Binominalverteilung
Mit Hilfe der Binominalverteilung kann die wahrscheinliche Häufung von Nummern bei mehr als einem Wurf berechnet werden (Häufigkeitsverteilung).
Black Jack
Nach der Legende wurde Black Jack vor über 300 Jahren in Frankreich erfunden. Im deutschsprachigen Europa ist das Spiel auch als 17 + 4 bekannt. Das Ziel beim Black Jack besteht darin, den Kartenwert 21 oder einen höheren Kartenwert als die Bank zu erzielen, indem man 21 Punkten möglichst nahe kommt, ohne diese Punktzahl jedoch zu überschreiten und sich damit zu überkaufen, denn dann hat der Spieler sofort verloren. Die Black Jack-Spielregeln im CASINO-CLUB bieten den Spielern entscheidende Vorteile, die in den konventionellen Spielbanken und anderen Online-Casinos nicht geboten werden. Zu diesen Vorteilen zählen die Black Jack-Prüfung durch die Bank bei aufgedeckter 10 oder aufgedecktem Ass sowie die Möglichkeit, mehrere Boxen (bis zu drei) gleichzeitig zu bespielen. Auch das Softdoubling wirkt sich zum Vorteil der Spieler aus. Außerdem bietet der CASINO-CLUB „Single Deck Black Jack“ mit nur einem Kartenspiel von 52 Karten an. Hier beträgt der Startvorteil des Spielers durch die überaus günstigen Regeln sogar 0,1 % – was in der Casinobranche einmalig ist. Bei konsequenter Anwendung der Black Jack-Basisstrategie entsprechen die Gewinnchancen beim Single Deck Black Jack einem Roulettespiel auf Einfache Chancen ohne Zero!
Blanc, Francois
Francois Blanc (1806–1877) ist der Gründer der Spielbanken in Bad Homburg und Monte Carlo, wobei ihn sein Bruder Louis (1806–1852) unterstützte. Blanc hat die damals übliche Doppelzero abgeschafft und somit den Spielern eine bessere Chance eingeräumt. Nach seinem Tode führte seine junge Frau sein Werk mit viel sozialem Engagement erfolgreich weiter.
Boule de Neige
Die Progression Boule de Neige funktioniert nach dem Schneeballsystem (boule de neige, zu Deutsch Schnellball), d.h. die erzielten Gewinne werden sofort investiert, um die Einsätze und die möglichen Gewinne
zu erhöhen.
Breadwinner
Es handelt sich hierbei um eine flache Stufenprogression. Bis zum ersten Gewinn wird 1 Stück gesetzt. Besteht dann noch ein Verlust, so wird mit einem Einsatz von 2 Stücken so lange weitergespielt, bis die Rückkehr zum Nullpunkt gelungen ist. Schlägt der Versuch fehl, so wird mit 3 Stücken gesetzt usw. Nach jeder Verlustserie wird also der Einsatz um 1 Stück erhöht, bis die Rückkehr zum Nullpunkt gelungen ist. Wenn also mit dem Satz von 3 Stücken alle Verlustsätze mit 2 Stücken getilgt worden sind, wird mit 2 Stücken weitergesetzt, bis alle Verluste ausgeglichen wurden. Diese Progression hat jedoch den Nachteil, dass die Rückkehr zum Nullpunkt immer schwieriger wird, wenn die erwartete Tilgung durch Erhöhung der Sätze auf sich warten lässt.
Buchführung
Eine sinnvolle systematische Strategie (vor allem beim Roulette) kann nur dann erfolgreich gespielt werden, wenn sie auf einer präzisen Buchführung basiert, die die gefallenen Ereignisse (Zahlen), die Sätze und den Saldo aufzeichnet. Nach Beendigung einer Spielpartie muss die Buchführung Auskunft geben können über die Anzahl der gelaufenen und gesetzten Coups, die Gewinn- und Verlustsätze und den Nettogewinn (Bruttogewinn abzüglich Zeroverluste). Eine saubere und übersichtliche Buchführung ist unerlässlich für den Dauererfolg!
Carré
Satzmöglichkeit auf 4 Zahlen, die auf dem Tableau ein Quadrat bilden, wobei der Jeton auf die Kreuzungslinie zwischen den gewählten 4 Zahlen gelegt wird. Carrés sind beispielsweise Kombinationen wie 1-2-4-5 oder 8-9-11-12 oder 25-26-28-29 usw. Auch die „Ersten Vier“, die Zahlen 0-1-2-3, gelten als Carré. Es gibt insgesamt 22 Satzmöglichkeiten auf Carrés, wobei sich allerdings auch Überschneidungen ergeben können. Die Gewinnauszahlung auf einem Carré beträgt 8:1.
Casino-Spiele
Der CASINO-CLUB bietet alle klassischen Spiele wie Französisches und Amerikanisches Roulette, Racetrack-
Roulette, Black Jack mit 1 Deck und 6 Decks, Punto Banco (Mini-Baccarat), Poker, Caribbean Stud-Poker, Craps u.a.m. sowie zahlreiche Spiel- und Video Poker-Automaten.
Chaleur
Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Wärme bzw. Hitze. Auf das Roulette übertragen bedeutet er „das, was gerade heiß ist“, was gerade läuft. Wenn sich also an einem Tisch über einen längeren Zeitraum nur ein Kesselsektor zeigt, oder wenn z. B. eine Transversale in kurzen Abständen oder ständigen Wiederholungen erscheint, spricht man von „Chaleur“.
Chancen
Das Spiel mit den größten Gewinnchancen ist das Französische Roulette. Hier finden Sie auch täglich die meisten Besucher an den virtuellen Spieltischen. Durch die faire Teilung der Einsätze auf den Einfachen Chancen bei Erscheinen von Zero beträgt der Bankvorteil lediglich 1,35%. Beim Französischen Roulette gibt es Einfache und Mehrfache Chancen. Die Einfachen Chancen sind Schwarz und Rot, Pair (Gerade) und Impair (Ungerade) und Passe (19–36) und Manque (1–18). Die Auszahlungsquote beträgt jeweils das Einfache des Einsatzes. Zu den Mehrfachen Chancen gehören das 1. Dutzend (1–12), das 2. Dutzend (13–24) und das 3. Dutzend (25–36) sowie die 1. Kolonne (senkrechte Reihe von 1–34), die 2. Kolonne (senkrechte Reihe von 2–35) und die 3. Kolonne (senkrechte Reihe von 3–36). Die Auszahlungsquote für ein Dutzend bzw. eine Kolonne beträgt jeweils das Zweifache des Einsatzes. Bei den Sechsertransversalen (1–6, 7–12, 13–18, 19–24, 25–30, 31–36) beträgt die Auszahlung das Fünffache des Einsatzes.
Bei den Carrés (vier Zahlen) beträgt die Auszahlung das 8-fache des Einsatzes. Bei den Dreiertransversalen (1–3, 4–6, 7–9, 10–12, 13–15, 16–18, 19–21, 22–24, 25–27, 28–30, 31–33, 34–36) beläuft sich die Auszahlungsquote auf das 11-fache des Einsatzes, bei den Chevaux (zwei Zahlen werden zusammen gesetzt wie z. B. 1–2, 14–17 oder 34–35) das 17-fache des Einsatzes, beim Plein (Satz auf eine Zahl) das 35-fache des Einsatzes. In den konventionellen Casinos erwarten die Angestellten bei jedem Pleingewinn noch 1 Stück für die Trinkgeldkasse (Tronc). Im CASINO-CLUB entfällt die Trinkgeldabgabe gänzlich.
Chateau, Henri
Bekannter französischer Rouletteforscher und Versicherungsmathematiker (1858-1932). Gehört neben Marigny de Grilleau und Billedivoire zu den „Klassikern“. Chateau war über 15 Jahre lang Berater der Spielbank von Monte Carlo. Er ist Autor des bekannten und viel zitierten Werkes „La Science de la Roulette et du Trente-et-Quarante“, das im deutschsprachigen Raum unter dem Titel „Standardwerk der Roulette-Wissenschaft“ große Verbreitung fand und findet. Chateau hat das Konzept der „50 Scheinspieler“ entwickelt und die Theorie der „unendlichen Permanenz“ bzw. das „Gesetz des unterbrochenen Angriffs“ ausführlich dargestellt.
Cheval
Satzmöglichkeit auf zwei auf dem Tableau nebeneinander oder untereinander liegende Zahlen. Der Einsatz wird auf die Trennungslinie zwischen den beiden Zahlen platziert. Es gibt insgesamt 60 Kombinationsmöglichkeiten für eine Chevalbildung. Die Auszahlungsquote bei Gewinn beträgt das 17-fache des Einsatzes.
Chromatische Progression
Diese Progressionsart basiert auf der Steigerung von Geldbeträgen und nicht von Stücken (Jetons). Sie hat den Vorteil, dass sie gegenüber der normalen Linearprogression auf mehr Coups ausgedehnt werden kann, also größere Ecarts überwindet. Sie eignet sich sehr gut zum Einsatz im CASINO-CLUB, weil dort z.B. beim Französischen Roulette spielerfreundliche Minimumeinsätze schon ab 1 Euro angeboten werden.
Clarius, Wolfgang L.
Physiker und Rouletteforscher. Clarius führt die nachweisbaren Abweichungen von bestimmten Zahlen bzw. Kesselabschnitten auf physikalische Einflüsse innerhalb individueller Wurfhand-Strecken zurück. Auf diesen Erkenntnissen basiert die von ihm entwickelte Spielmethode „Optimum“.
Coup de Lion
Auch „Löwencoup“ genannt. Dieser Coup wird so bezeichnet, weil viele Spieler glauben, dass dies ein überlegener Coup ist. Der „Coup de Lion“ bildet sich immer dann, wenn nach einer längeren Serie ein Chancenwechsel stattfindet und sich dann erneut eine Serie anschließt, sich also ein isolierter Einzelcoup bildet. Wenn z. B. eine Fünferserie auf Rot erschienen ist, die durch einen Schwarzcoup abbricht, erfolgt der Satz auf Rot, weil ein „Coup de Lion“ erwartet wird, d. h. man rechnet damit, dass die dominierende Chance zurückschlägt. Diese Satzart hat jedoch auf Dauer keinerlei Überlegenheit, sondern unterliegt den bekannten mathematischen Gesetzen: mittel- und langfristig gehen 1,35% der Einsätze aufgrund der Zero verloren.
Dauergewinn
Zu den strittigsten Zentralproblemen gehört die Frage, ob bei den Glücksspielen Roulette und Black Jack Dauergewinne möglich sind. Mathematiker bestreiten, dass man der Bank mit einem starren System auf Dauer überlegen sein kann. Bei „beweglichen“ Systemen, die sich z.B. dem Spielverlauf anpassen, sind die Mathematiker schon anderer Meinung. So stellte sogar ein Landgericht fest: „Ebenso unstreitig lässt sich – und dazu bedarf es keiner wissenschaftlichen Erörterung – auch im Rahmen eines Glücksspiels unter Ausnutzung bestimmter Regelmäßigkeiten (Permanenzen) und Einsatzmethoden die Chance als solche erhöhen“.
Dealer
Kartengeber (Croupier bei Black Jack, Baccarat und Poker).
Drehgeschwindigkeit
Mit diesem Begriff ist nicht das Umdrehungstempo des Roulettekessels gemeint, sondern die Anzahl der Coups innerhalb eines „Handwechsels“. Die Drehgeschwindigkeit ist sehr unterschiedlich und richtet sich in den konventionellen Casinos nach dem Arbeitstempo des Croupiers sowie nach der Spielbeteiligung. Pro Handwechsel (30 Minuten) kann sie zwischen fünf und 35 Coups betragen. Vorteil im CASINO-CLUB: Hier gibt es keinen „Handwechsel“. Die Drehgeschwindigkeiten aller Roulettekessel können vom Gast selbst eingestellt werden. Ja nach Wunsch läuft die Kugel alle 30, 45 oder 90 Sekunden. Innerhalb eines Handwechsel-Zeitraums von 30 Minuten laufen also im CASINOCLUB 60, 40 oder 20 Coups. Das bedeutet für den Systemspieler, dass er im CASINO-CLUB wesentlich mehr Spielpartien als in den konventionellen Casinos und Spielbanken absolvieren kann.
Degression
Laufende Satzverminderung, das Gegenteil einer Progression, die eine Satzsteigerung vorsieht. Eine Degression der Einsätze (Reduzierung der Einsatzhöhe) hat den Vorteil, dass bei ungünstigem Spielverlauf die Verluste bisweilen in Grenzen gehalten werden können.
Differenzspiel
Bei einem Differenzspiel werden äquivalente Chancen mit unterschiedlichen Einsätzen bespielt. Es wird dann nur die Differenz dieser Einsätze gesetzt. Wenn z.B. bei einem Progressionsspiel auf Passe/ Manque 4 Stücke auf Passe und 2 Stücke auf Manque zu setzen sind, wird nur die Differenz zwischen den beiden Sätzen, d.h. 2 Stücke, auf Passe gelegt. Im Gewinnfall erhält man eine gleich hohe Auszahlung (2 Stücke Gewinn) wie ohne Differenzsatz, wobei man auf Passe 4 Stücke gewonnen und auf Manque 2 Stücke verloren hätte. Neben dem Effekt, dass durch ein Differenzspiel die Einsätze niedrig gehalten werden, ergibt sich aber noch ein wichtiger Vorteil: Ohne Differenzspiel würden bei Erscheinen von Zero 4 Stücke auf Passe und 2 Stücke auf Manque geteilt = Verlust von 3 Stücken. Mit Differenzspiel würden nur 2 Stücke geteilt = Verlust 1 Stück. Durch das Differenzspiel werden Zeroverluste also massiv reduziert.
Doppelzero
In den amerikanischen Roulettekesseln, die eine andere Zahlenanordnung als die französischen Kessel haben, gibt es neben der normalen Zero noch die Doppelzero, die der Zero im Kessel genau gegenüber liegt. Bei Erscheinen von Zero oder Doppelzero werden alle Einsätze – auch die auf den Einfachen Chancen – eingezogen. Eine rühmliche Ausnahme
bildet der CASINO-CLUB, in dem American Roulette mit nur einer Zero angeboten wird.
Dominante
Bezeichnung für die vorauseilende Chance bzw. den Favoriten. Wenn beispielsweise das 1. Dutzend 3 Mal, das 2. Dutzend 6 Mal und das 3. Dutzend 1 Mal erschienen sind, ist das 2. Dutzend die Dominante.
Doublette
Wenn eine Zahl zweimal hintereinander erscheint, spricht man von einer Doublette.
Drehkreuz
Das Drehkreuz dient dem Wurfcroupier dazu, den Roulettekessel nach rechts oder links in Bewegung zu setzen. Manchen Systemspielern dient das Drehkreuz zur Fixierung bestimmter Kesselsektoren.
Drehrichtung
Nach internationaler Regel wird die Roulettekugel vom Dreh- bzw. Wurfcroupier abwechselnd nach rechts und dann nach links geworfen usw. Der Roulettekessel dreht sich ebenfalls immer abwechselnd gegen den Kugellauf.
Dreiertransversale
Die Dreiertransversale, auch Transversale Pleine genannt, umfasst drei waagerecht angeordnete Zahlen auf dem Tableau. Es gibt die folgenden Dreiertransversalen: 1-2-3, 4-5-6, 7-8-9, 10-11-12, 13-14-15, 16-17-18, 19-20-21, 22-23-24, 25-26-27, 28-29-30, 31-32-33 , 34-35-36. Die Auszahlung bei Gewinn auf einer Dreiertransversale beträgt das 11-fache des Einsatzes.
Drittelchance
Eine andere Bezeichnung für Dutzende und Kolonnen.
Dutzend
Das Dutzend gehört zu den Mehrfachen Chancen beim Roulette. Das erste Dutzend umfasst die Zahlen 1-12, das zweite Dutzend die Zahlen von 13-24 und das dritte Dutzend die Zahlen von 25-36. Die Felder für die Einsätze auf Dutzende sind in der Regel links und rechts unten am Tableau angeordnet und tragen meistens die französischen Bezeichnungen P (erstes Dutzend), M (zweites Dutzend) und D (drittes Dutzend). Die Auszahlung bei Gewinn beträgt das 2-fache des Einsatzes.
Dutzendverteilung im Kessel
Die drei Dutzend sind im Roulettekessel unregelmäßig verteilt. Während beim ersten Dutzend mit 10 und 5 nur zwei Zahlen direkte Nachbarn sind, gibt es im zweiten Dutzend mit 15-19, 24-16, 20-14 und 22-18 vier Zahlenpaare. Im dritten Dutzend gibt es dagegen keine direkten Nachbarn, jedoch fällt der Kesselsektor 25-30 auf, dem von 9 Zahlen allein 5 dem dritten Dutzend angehören.
Durchschnittliche Häufigkeit des Erscheinens
Eine Pleinzahl kommt im Durchschnitt in 2,7% aller Fälle (1/37 = 0,027)
Ein Cheval kommt in 5,4% aller Fälle (2/37 = 0,054)
Eine Dreiertransversale kommt in 8,1% aller Fälle (3/37 = 0,081)
Ein Carré kommt in 10,0% aller Fälle (4/37 = 0,108)
Eine Sechsertransversale kommt in 16,2% aller Fälle (6/37 = 0,162)
Ein Dutzend/Kolonne kommt in 32,4% aller Fälle (12/37 = 0,324)
Eine Einfache Chance kommt in 48,6% aller Fälle (18/37 = 0,486)
Zwei Dutzende kommen in 64,3% aller Fälle (24/37 = 0,643)
Ecart
Ein Ecart, auch Abweichung von der Normalverteilung genannt, gibt den momentanen Unterschied in der Erscheinungshäufigkeit zweier äquivalenter Chancen (z.B. Schwarz/Rot) an. Man unterscheidet zwischen einem absoluten und einem statistischen Ecart. Wenn z.B. Rot 14 Mal und Schwarz 2 Mal erschienen ist, beträgt der absolute Ecart 12, was der Differenz zwischen Rot und Schwarz entspricht. Der statistische Ecart, den auch der französische Rouletteforscher Marigny de Grilleau zur Grundlage seiner Strategie genommen hat, berechnet sich wie folgt: Man addiert die schwarzen und die roten Coups und erhält bei diesem Beispiel auf diese Werte 16 (14 Mal Rot und 2 Mal Schwarz). Aus dieser Summe wird die Wurzel gezogen, was 4 ergibt. Nun wird der absolute Ecart durch die Wurzel aus 16 geteilt und man erhält 12 : 4 = 3. Die Zahl 3 ist der statistische Ecart.
Einercoup
Ein Einercoup ist ein allein stehender Coup, z.B. auf einer Einfachen Chance, wenn VOR und NACH dem Coup die Gegenchance erschienen ist. Bei der Folge Schwarz, Schwarz, Rot, Schwarz ist somit auf Rot ein Einercoup erschienen.
Einfache Chance
Zu den Einfachen Chancen des Roulette gehören Schwarz und Rot, Pair (alle geraden Zahlen) und Impair
(alle ungeraden Zahlen) sowie Passe (Zahlen von 19-36) und Manque (Zahlen von 1-18). Bei Gewinn auf einer Einfachen Chance zahlt die Bank das 1-fache des Einsatzes aus.
Einheit
Eine Einheit bezeichnet die Größe des bzw. der gesetzten Jetons. Ein Einsatz in Höhe von 20 Euro bedeutet „Einheit 20“. Bei einem Satz von 150 Euro beträgt die Satzeinheit z.B. 150 Euro.
Einkreisungstaktik
Die Einkreisungstaktik beim Roulette besteht darin, die Fläche (Anzahl der gespielten Zahlen) sukzessive bis zu dem angestrebten Treffer zu vermindern, wobei nach Erzielen eines Treffers wieder von vorne begonnen wird. Eine Einkreisung kann also im Extremfall von Passe/Manque über ein Dutzend, eine Sechsertransversale, eine Dreiertransversale und ein Cheval bis zu einem Plein mit entsprechend angepasster Satzänderung erfolgen.
Einsatz
In den konventionellen Casinos können die Spieler entweder ihre Einsätze selbst tätigen oder aber den Croupiers entsprechende Annoncen geben (nur für die höheren Chancen). Sie müssen aber trotzdem auf ihre Einsätze aufpassen und darauf achten, dass der Croupier die angesagte Annonce auch korrekt aussetzt. Da es in den konventionellen Spielbanken leider nicht selten die so genannten „Schäfchenmacher“ gibt, die sich unbeobachtete bzw. herrenlose Jetons aneignen oder verschieben, ist höchste Aufmerksamkeit geboten. Das Aneignen von fremden Jetons wird
auch als „Adoption von Waisenkindern“ bezeichnet.
Einzeldeck (Single Deck)
Das Single Deck Black Jack im CASINO-CLUB ist aufgrund der einmalig günstigen Regeln weltweit konkurrenzlos.
Bei korrektem Spiel hat der Spieler sogar eine positive Erwartung (einen Vorteil von 0,1%).
Employé
Französische Bezeichnung für einen Angestellten bzw. Croupier in einer konventionellen Spielbank. Wenn Trinkgeld gegeben wird verwendet man oft den französischen Ausdruck „Pour les employés“.
Equilibre
Französischer Ausdruck für „Ausgleich“ oder „Gleichgewicht“ beim Roulette.
Ereignis
Ein Ereignis beim Roulette wird wie folgt definiert: Ein Ereignis, das sicher eintritt, hat die Wahrscheinlichkeit 1; ein Ereignis, das sicher nicht eintritt, hat die Wahrscheinlichkeit 0. Die Skala für die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses liegt immer zwischen 0 (unmöglich) und 1 (gewiss). Bei einer Wahrscheinlichkeit von 0,5 sind JA und NEIN gleichermaßen möglich (wie bei einer Einfachen-Chance beim Roulette, beispielsweise Schwarz und Rot).
Erste Vier
Eine Annonce beim Roulette, bei der mit 1 Stück Einsatz die Zahlen 0, 1, 2 und 3 abgedeckt werden können.
Im Gewinnfall beträgt die Auszahlung das Achtfache des Einsatzes.
Fachliteratur
Bei den klassischen Casinospielen Roulette und Black Jack zu gewinnen, ist keine reine Glückssache. Vielmehr ist entscheidend, ob der Spielteilnehmer das Gewinn bringende „Gewusst wie“ besitzt.
Faites Votre Jeu
Französische Aufforderung des Croupiers an die Spielteilnehmer (Bitte um Spieleinsatz).
Farbverteilung des Roulette-Tableaus
Bei der Betrachtung des Roulette-Tableaus fällt sofort ins Auge, dass nur in der 1. Kolonne Schwarz und Rot
gleich oft vertreten sind (jeweils sechs Mal). In der 2. Kolonne stehen vier roten acht schwarze und in der 3.
Kolonne vier schwarzen acht rote Zahlen gegenüber. Viele Systemerfinder haben versucht, dieses farbliche
Ungleichgewicht in den Kolonnen in Verbindung mit den Einfachen Chancen Schwarz und Rot für eine Erfolg
versprechende Systematik zu nutzen. Es ist jedoch kein Versuch bekannt, der auf Dauer zum Erfolg geführt hätte. Denn die farbliche Ungleichverteilung von Schwarz und Rot in der 2. und 3. Kolonne ändert nichts an den mathematischen Gegebenheiten bzw. den Roulettegesetzen.
Farbverteilung im Roulettekessel
Während auf dem Tableau die Farben nicht symmetrisch verteilt sind, wechseln sich im Kessel Schwarz und Rot regelmäßig ab, nur einmal unterbrochen durch die grüne Zero.
Favoriten
Favoriten (Dominanten) sind beim Roulette die Zahlen oder Chancen, die in einem gewissen Spielabschnitt häufiger als ihre äquivalenten Gegenchancen erscheinen. Viele Systemspieler bevorzugen das Favoritenspiel (im Gegensatz zum Ecartspiel), weil es nicht so zeitaufwendig ist und weil sich die Favoriten – einmal von den Pleinzahlen abgesehen – überwiegend innerhalb einer Rotation (37 Zahlen) manifestieren.
Fidelio
Fidelio war ein bekannter Fachjournalist und Erfolgsspieler, der in der Mitte der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Roulettewelt von sich reden machte. Er ging von der – richtigen – Annahme aus, dass eine Progression nur dann sinnvoll ist, wenn es dem Spieler gelingt, in günstigen Phasen höhere Sätze zu gewinnen und in negativen Phasen kleine Einsätze zu verlieren. Zu seiner Progressionsmethode führte er in der „Baden-Badener Spielbankzeitung“ ein Beispiel vor, dass bei 60 Plus-, 37 Minus- und drei Zerocoups einen Gewinn von 66 Stücken ergab. Allerdings lüftete er das Geheimnis seiner Satztechnik nicht. Leider ist es keinem Rouletteforscher gelungen, anhand des Beispiels in der „Baden-Badener Spielbankzeitung“ die Satz- und Progressionstechnik Fidelios zu entschlüsseln.
Figurengesetz
Schon vor vielen Jahrzehnten kamen die Rouletteforscher auf die Idee, den Ablauf der Einfachen Chancen
transparenter zu machen bzw. bestimmte Rhythmen zu verdeutlichen, indem sie die Permanenz in gleich lange Abschnitte von zwei, drei oder vier Coups unterteilten.
So gibt es z.B. bei Schwarz und Rot VIER aus zwei Coups bestehende Figuren:
S S R R
S R S R
Es gibt ACHT aus drei Coups bestehenden
Figuren:
S S S S R R R R
S S R R S S R R
S R S R S R S R
Es gibt 16 aus vier Coups bestehende Figuren:
S S S S S S S S R R R R R R R R
S S S S R R R R S S S S R R R R
S S R R S S R R S S R R S S R R
S R S R S R S R S R S R S R S R
Die aus fünf, sechs oder mehr Coups bestehenden Figuren können aus den vorstehenden entwickelt werden. Die wichtigsten Vertreter der Figurentheorie waren der französische Mathematiker Theo d’Alost und der orientalische Professor Jean Alyett, nach dem diese Figuren auch genannt werden. Sie gingen von der richtigen Annahme aus, dass jede übersichtliche Figurengliederung eine bessere Angriffsbasis als eine unzergliederte Permanenz darstellt.
Fiktive Sätze
Fiktive Sätze sind im Gegensatz zu den effektiven, also tatsächlich getätigten Sätzen nur auf dem Papier verzeichnete Sätze beim Roulette. Ein zeitweiliges Fiktivspiel kann ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Angriffs auf die Bank darstellen, da es mit diesem Kunstgriff gelingen kann, Minusballungen teilweise oder ganz zu vermeiden. Fiktive Sätze spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Persönlichen Permanenz.
Finalen
Unter Finalen versteht man beim Roulette Zahlengruppen mit gleicher Endziffer. Es gibt insgesamt 10 Finalen, wobei die Finalen 0 bis 6 aus je vier Zahlen und die Finalen 7, 8 und 9 aus jeweils drei Zahlen bestehen:
Finale 0 0, 10, 20, 30
Finale 1 1, 11, 21, 31
Finale 2 2, 12, 22, 32
Finale 3 3, 13, 23, 33
Finale 4 4, 14, 24, 34
Finale 5 5, 15, 25, 35
Finale 6 6, 16, 26, 36
Finale 7 7, 17, 27
Finale 8 8, 18, 28
Finale 9 9, 19, 29
Während die Finalen 0 bis 6 einem Carré entsprechen (4 Zahlen), können die Finalen 7, 8 und 9 den reiertransversalen gleichgestellt werden. Man kann durch einen Kunstgriff jedoch die Finalen so anordnen, dass insgesamt neun Finalen mit jeweils vier Zahlen entstehen: Die Finale 8 wird „liquidiert“, indem man die 28 zu Finale 7 und die 18 zu Finale 9 hinzurechnet. Die 8 bleibt unberücksichtigt und übernimmt somit die Rolle der Zero. Auf diese Weise entstehen analoge Chancengrößen zu den neun konventionellen Carrés.
Die Weiteren Begriffe von G-Z folgen in den nächsten Wochen auf www.online-casino-vergleich.info also hier. Wenn Du noch interessante Begriffe oder Erklärungen zu fehlenden Casino Begriffen hast, dann schick eine kurze mail an die Kontakt-Adresse.












